Bericht der Preisträgerin 2006

Dr. Brigitte HeinkDr. Brigitte Heink
Schulleiterin
Wilhelm-Ostwald-Schule
Gymnasium der Stadt Leipzig
Willi-Bredel-Str. 15
04279 Leipzig

Leipzig, 28.06.2007

Rückblick

Im Rückblick auf die Preisverleihung kann ich sehr Erfreuliches berichten: Wie ich in Oldenburg schon angekündigt habe, nutzten wir das Preisgeld zur Verbesserung und Ergänzung der Physiksammlung. Da nach vielen Jahren intensiven Gebrauchs Geräte und Zubehör so verschlissen waren, dass Ersatz dringend nötig war, haben wir nach gründlicher Prüfung insbesondere „Ersatzteile“ für die Optik angeschafft. Dazu gehören optische Gitter und Farbfilter, Spektroskope und Haftleuchten mit Spiegeln. Damit können die Schüler wieder besser in gleicher Front selbst experimentieren. Auch der Kauf von Messgeräten und Stoppuhren erweitert die Möglichkeiten des experimentellen Arbeitens der Schüler. Zu den neuen Anschaffungen gehört auch ein Gerät „Laser-Optik“ mit vielen Zubehörteilen für Demonstrationszwecke. Ein neues Endfensterzählrohr ermöglicht wieder die Nutzung des noch vorhandenen Zählgerätes. Noch haben wir nicht alles ausgegeben.

Ganz besonders erfreulich ist, dass es gelang, den erhaltenen Betrag deutlich zu vergrößern: Herrn von Klitzings Anregung, vom Preisgeld nicht den dringend benötigten Server zu kaufen, sondern dafür einen Spender zu suchen, griffen wir auf. Die Suche gelang auch dank des „Ruhmes“, der dem Preis nachfolgte. Durch einen weiteren Förderer unseres Gymnasiums konnte für die eingeworbene Summe ein sehr leistungsfähiger Server erstanden werden. Auch für die für eine Schule unbezahlbaren Lizenzen  fand sich ein Spender. (Es ist fast wie im Märchen.)

Infolge des öffentlichen Aufsehens, das der Preis erregte, meldeten sich viele meiner ehemaligen Schüler und Kollegen aus aller Welt, um zu gratulieren. (Von einigen hatte ich mehr als 20 Jahre nichts mehr gehört.) Die Glückwünsche haben mich sehr berührt.

Ich bin auch sicher, dass die außerordentlich große Zahl an Bewerbern für unsere Schule in diesem Jahr mit auf die Anerkennung der Arbeit unseres Gymnasiums durch den Preis zurückzuführen ist.
Und ich muss erwähnen, dass wir offensichtlich endlich auch in das Blickfeld der Verantwortlichen der Stadt rückten: Die Sanierung unserer maroden Gebäude ist in greifbare Nähe gerückt. Die Vorbereitungen dafür laufen schon auf Hochtouren. Darüber freuen wir uns besonders.

 

Brigitte Heink